2014: Schweiz – Italien – Frankreich

Bis zum Schluss war der Urlaub nicht groß geplant. Wir wollten Sommer, Camping, Meer, Berge und Mittelmeerflair – und haben alles bekommen.

in der Schweiz

in der Schweiz

Nach einer durchzechten Nacht im Club Fern-W in Baden-Baden ging es sonntags mit dem Auto Richtung Schweiz. Als grobes Ziel hatten wir uns einen Wasserfall, unter dem man durchlaufen kann, ausgewählt. Im Vorfeld bin ich über die Homepage des Kantons Graubünden – ich hatte nach Informationen über die Rofflatschlucht gesucht – auf den Campingplatz “Campadi Rein” in Sedrun gestoßen. Da es sich somit ja in der Nähe der Schlucht befinden müsse, wählten wir diesen als erstes Übernachtungsziel. Die Fahrt über die A5 bis Basel und dann Richtung Gotthard-Pass verlief problemlos und zügig. In den Bergen selbst gab es einige Tagesbaustellen – und somit Staus – es waren viele Sonntagsausflügler und Motorradfahrer unterwegs.

Am Campingplatz angekommen, konnten wir auf dem Gelände einen Standplatz nach Belieben wählen. Die Besucheranzahl war überschaubar, das Gelände auf zwei Ebenen angeordnet. Da sich an den Berggipfeln Wolken ansammelten, beeilten wir uns, das Zelt noch im Trockenen aufzustellen. Dies war innerhalb von 15 min erledigt – und Regen gab es noch nicht – erst ein paar Stunden später. Wir hatten den “Windkanaleffekt” der Gebirgsketten unterschätzt 😉

Campingplatz am Rhein

Campingplatz am Rhein

Ursprünglich war der Besuch der Rofflatschlucht als Zwischenstopp eingeplant. Da es bis zur Schlucht aber knapp 100km einfache Fahrt waren, blieben wir kurzentschlossen zwei Nächte. Nach einem späten Frühstück brachen wir Richtung Schlucht auf. Der Weg über die einspurige Landstraße zog sich, doch der Ausblick auf die Berge, das Tal und die Flussläufe ließen es zu keiner Zeit langweilig werden. An der Schlucht angekommen, überlegten wir, ob wir zuerst im dazugehörigen Gasthaus einkehren… Doch der Blick auf die Speisekarte und die Preise hielten uns von diesem Vorhaben ab. Beim späteren Vergleich zu den Preisen im Supermarkt erschienen uns die Preise dann doch recht angemessen – das wussten wir zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht.

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Rofflatschlucht

Das Unwetter, das sich uns in den Bergen darbot, die tief hängenden Wolken, die Berge um uns herum – das war es auf jedenfall Wert.

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in den Wolken

Nach der zweiten Nacht verstauten wir unser Hab und Gut dann wieder im Auto und fuhren gen Mittelmeer. Die Strecke von der schweiz-italienischen Grenze bis ans Meer zog sich in der Hitze extrem. Im Jahr zuvor waren wir ja schon bereits etwas westlich von Savona in Pietra Ligure. Diesesmal fuhren wir bis Imperia – also nur ein paar Kilometer weiter. Der Campingplatz “De Wijnstok” war unser Ziel. Ein recht kleiner Campingplatz, recht nah am Meer. Die Plätze sind fest eingeteilt, aber: es standen Eukalyptusbäume auf dem Platz – was ich ja liiiieebe. Wir waren mit der Familie GANZ OFT auf Korsika – und der Campingplatz dort bestand quasi aus Eukalyptusbäumen. Traumhaft – wenn es regnet und der Duft sich über den Platz legt. Und tatsächlich regnete es in der ersten Nacht 🙂 Imperia erinnerte mich – ganz leicht – an Manarola (Urlaub im vergangenen Jahr).

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Imperia – Italien

Nach zwei Nächten brachen wir in Richtung Cote-a-zur auf – gespannt, was uns erwartet.

Unsere erste Wahl fiel auf einen Campingplatz, der unmittelbar am Strand gelegen war. Hier gab es aber kaum Bäume oder sonstigen Schatten. Die einzigen Bäume lagen direkt an der Straße – somit entschlossen wir uns, weiterzufahren. Der Campingführer brachte uns zum Campingplatz “Bon Parteau”.

 

200m zum Meer und 400m zum Einkaufszentrum – und ein Strand, der scheinbar nur von den  Campinggästen genutzt wurde – dazu Restaurant, Bar und Pool, das ganze Terrassenförmig angeordnet, unter Pinien – traumhaft. Hier blieben wir vier Nächte – inkl. Besuch von Cavalaire und St. Tropez. Ursprünglich wollten wir Richtung Toulouse noch einen Zwischenstop einlegen. Doch als es zu regnen begann und die Straßen sonntags recht frei waren, fuhren wir die Strecke bis Karlsruhe am Stück – und kehrten zum Abschluss in Linkenheim noch im griechischen Restaurant “grüner Baum” ein. Sieben Tage on Tour – drei Campingplätze und den besten Reisegefährten, den man sich wünschen kann.

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Cavalaire

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Hafen von Cavalaire

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St Tropez

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Festung von St. Tropez

 

Campingplätze: